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Wie beraten wir?

Wir beraten unabhängig von Kostenträgern und Leistungserbringern. Die Ratsuchenden und ihre Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt der Beratung. Ziel unserer Beratung ist es, die Selbstbestimmung von Betroffenen und Angehörigen zu fördern und ihnen bessere Teilhabechancen zu ermöglichen.

„Wir sind ausgebildete Berater*innen mit und ohne Behinderung. Wir arbeiten gleichberechtigt zusammen. Unser Fachwissen und unsere Erfahrungen verbinden uns. Kern unserer Beratung ist das Peer Counseling. Der amerikanische Begriff „Peer Counseling“ bedeutet, dass Betroffene andere Betroffene beraten. Wir bieten Beratung auf Augenhöhe – ganz nach Bedarf! Wir gehen achtsam mit den Ratsuchenden und mit uns selber um. Wir nehmen uns die Zeit, die die Ratsuchenden brauchen.“ (Auszug aus dem Leitbild der EUTB-Beratungsstellen)

Ehrenamtliche Beratung von Betroffenen für Betroffene:

Unsere ehrenamtlichen Peer-Berater*innen haben körperliche, seelische oder Mehrfachbehinderungen. Sie sind geschult und verfügen über vielfältige Erfahrungen im Umgang mit der eigenen Behinderung. Beratungsschwerpunkte unserer Peer-Berater*innen sind

  • Hilfsmittelbeantragung (Rollator/Rollstuhl)
  • Alltagsbewältigung im Rollstuhl
  • Alltag mit Querschnittlähmung
  • Umgang mit Inkontinenz, Stomaversorgung aus Betroffenensicht
  • Sport/Freizeitgestaltung im Rollstuhl
  • Reisen mit Querschnittlähmung
  • Umgang mit Ärzten/Behörden
  • Umbauten im Wohnumfeld für Rollstuhlnutzer*innen
  • Führerschein und Behinderung
  • Umbauten am Auto
  • Beantragung von (Teil-) Erwerbsminderungsrente
  • Leben mit persönlicher Assistenz
  • Umgang mit chronischen Schmerzen
  • Umgang mit einer psychischen Behinderung

 

 

Weitere Möglichkeiten zu ehrenamtlichem Engagement:

Fachbeirat

Zur Stärkung der EUTB- Grundsätze „Eine für alle“ und „Von Betroffenen für Betroffene“, wurde ein Fachbeirat eingerichtet. Dieser steht den hauptamtlichen Berater*innen mit Fachwissen und Erfahrung zur Seite. Der Fachbeirat soll die von Trägerinteressen unabhängige und verbindliche Einbringung der Anliegen von Betroffenen (-gruppen) unterstützen. Treffen des Fachbeirates finden zwei Mal im Jahr statt. Derzeit beteiligen sich Vertreter*innen aus den Bereichen Körper- und Sinnesbehinderungen sowie Menschen mit seelischen Behinderungen. Betroffene und Angehörige, die Interesse an einer Mitarbeit im Fachbeirat haben, können sich an das Team der EUTB wenden.

 

 

Mitarbeit als ehrenamtliche*r Peer-Berater*in

In unserer Beratungsstelle haben Sie die Gelegenheit, Ihren Erfahrungsschatz im Umgang mit Ihrer eigenen Behinderung als ehrenamtliche*r Peer-Berater*in an andere Betroffene weiter zu geben. Ehrenamtliche Peers stellen eine wichtige Ergänzung zur Beratungsarbeit der hauptamtlichen Beraterinnen dar.

Für das Ehrenamt als Peer-Berater*in finden regelmäßig Schulungen statt.

 

 


Sie möchten die EUTB Bunter Kreis Nachsorge gerne durch Ihre Mitarbeit im Fachbeirat oder als ehrenamtliche*r Berater*in unterstützen? Dann schreiben Sie uns an: teilhabeberatung@bunter-kreis.de.