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EUTB direkt - hier können Sie direkt mit der EUTB in Kontakt treten

Wen und zu was beraten wir?

Wir beraten diese Menschen:

  • Menschen mit Behinderungen
    Und ihre Angehörigen.
  • Menschen, die von Behinderung bedroht sind. Sie haben vielleicht bald eine Behinderung.
    Wir beraten auch ihre Angehörigen.
  • Menschen, die sich für die EUTB interessieren
  • Einrichtungen


Kommen Sie gerne zu uns zur Beratung.
Sie brauchen keinen Schwerbehinderten·ausweis.

Wir beraten Sie zum Thema Teilhabe.
Ein anderes Wort für Teilhabe ist Dabeisein.
Und wir beraten Sie zum Thema Rehabilitation.
Ein anderes Wort für Rehabilitation ist Wieder·eingliederung.
Das heißt: Etwas wird wieder so, wie es mal war.
Zum Beispiel:
Jemand möchte nach einer Krankheit
wieder in seinem alten Beruf arbeiten.

Wir beraten Sie zum Beispiel zu diesen Themen:

  • Teilhabe
  • Wohnen


Zum Beispiel:
Selbstbestimmt wohnen mit Assistenz.

  • Arbeit
  • Pflege
  • Schule
  • Selbstbestimmtes Leben


Wir beraten Sie bevor Sie einen Antrag stellen.
Sie müssen noch keinen Antrag stellen.

So hat die EUTB geholfen

Leben mit Assistenz
Zu uns kommen Menschen, die eine Behinderung haben.
Eine Frau sitzt im Rollstuhl und braucht Hilfe im Alltag. Das nennt man auch Assistenz.
Die Assistenz hilft zum Beispiel beim Kochen und Waschen.
Bei der EUTB arbeiten Berater und Beraterinnen. Einige von ihnen brauchen auch Hilfe im Alltag.
Sie haben die Frau dazu beraten, wo sie die Hilfe bekommt. Das war gut für die Frau.
Ihre Beraterin hat sie gut verstanden, weil sie selbst eine Behinderung hat.
Sie hat der Frau auch geholfen, einen Antrag beim Kostenträger zu stellen.
Jetzt bekommt die Frau Geld, damit sie die Assistenz bezahlen kann.
Sie kann jetzt mehr Sachen machen, die ihr wichtig sind.



Persönliches Geld für einen Menschen mit Down Syndrom
Manchmal kommen auch Angehörige zur Beratung in die EUTB. Zum Beispiel eine Mutter.
Sie hat sich für ihren Sohn gewünscht: Er soll in seiner Freizeit machen können, was er will.
Ihr Sohn ist erwachsen und möchte gerne auch Sachen machen ohne seine Eltern.
Ihr Sohn hat eine Behinderung. Die Behinderung heißt Down Syndrom.
Darum braucht ihr Sohn Menschen, die ihn in der Freizeit begleiten.
Die Mutter kann das nicht immer machen. Sie wollte deshalb für ihren Sohn Geld bekommen.
Mit dem Geld kann sie jemanden bezahlen, der ihren Sohn begleitet.
Das nennt man ein persönliches Budget. Ein anderes Wort dafür ist persönliches Geld.
Die EUTB-Beraterin hat die Mutter dazu beraten. Sie hat auch mit dem Sohn gesprochen.
Sie wollte wissen, was dem Sohn wichtig ist. Dann hat die Mutter hat einen Antrag gestellt.
Sie bekommt jetzt Geld für eine Person, die ihren Sohn in der Freizeit begleitet.
Ihr Sohn kann jetzt Sachen machen, die er gerne macht.



Schulbegleitung für ein Kind mit Down Syndrom
Kinder mit Behinderung möchten gerne mit anderen Kindern ohne Behinderung lernen.
Manchmal brauchen Sie in der Schule aber jemanden der ihnen hilft.
Zum Beispiel: Weil sie Medikamente nehmen müssen oder weil jemand auf sie aufpassen muss.
Ein anderes Wort dafür ist Schulbegleitung. Dafür kann man einen Antrag beim Kostenträger stellen. Die Schule muss auch mitmachen. Die EUTB-Beraterin hat eine Mutter dazu beraten.
Ihr Kind hat das Down Syndrom. Deshalb konnte ihr Sohn nicht richtig schlucken. Das ist gefährlich. Die Mutter hat sich deswegen Sorgen gemacht. Sie hat gesagt:
Jemand muss meinen Sohn in die Schule begleiten und auf ihn aufpassen.
Aber: Die Schule wollte das nicht. Deshalb gab es Streit mit der Schule.
Die Beraterin hat der Mutter und der Schule gut zugehört und mit allen gesprochen.
Sie konnte die Mutter gut verstehen. Sie hat auch ein Kind mit Down Syndrom.
Sie hat sich dafür eingesetzt, dass die Mutter und ihr Sohn eine Schulbegleitung bekommen.
Das hat geklappt. Die Schule war auch einverstanden.
Der Sohn kann jetzt mit den anderen Kindern in die Schule gehen.



Neue berufliche Möglichkeiten
Manche Menschen können nicht mehr in ihrem alten Beruf arbeiten.
Deshalb suchen sie nach neuen Möglichkeiten. Sie fragen sich zum Beispiel:
Welche Beruf kann ich jetzt machen? Wo kann ich Unterstützung beantragen?
Eine Frau hat sich auch solche Fragen gestellt. Deshalb ging sie zur EUTB.
Die EUTB-Beraterin hat ihr zugehört. Die EUTB-Beraterin wollte wissen:
Was ist ihr wichtig und was kann sie gut?
Sie hat gemeinsam mit der Frau nach neuen beruflichen Möglichkeiten gesucht.
Die Frau war sehr dankbar, weil die Beraterin sie ernst genommen hat.
Sie hat sich viel Zeit genommen und ihr verschiedene Möglichkeiten gezeigt.
So konnte die Frau  selbst entscheiden, was sie machen will.

Diese Menschen wurden von uns beraten. Was sie selbst darüber geschrieben haben, kann man auf dieser Internetseite lesen, wenn man am Oberen Rand der Seite auf „Standard-Sprache“ umschaltet.